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Schwarzes Brett
Tanzquartier Wien: FEEDBACK 3rd Edition 22.-25. April 2015

Plattform des aktuellen Tanz- und Performancegeschehens Österreichs aus Perspektive des Tanzquartier Wien

EIN REMIX – Wie alle Formen von Kommunikation: Feedback is a two way road! Noch einmal zeigen uns KünstlerInnen aus der österreichischen Tanz- und Performanceszene ihre Arbeiten, die sie in jüngerer Vergangenheit zur Aufführung brachten. Noch einmal bietet sich die Gelegenheit, sich über diese in Beziehung zu setzen, sich zu erklären, zu kommentieren, zu verweigern, gemeinsame Räume des Erfahrens zu konstruieren, sich zu verstehen oder nicht zu verstehen.

An vier Tagen ist in diesem kompakten Programmschwerpunkt am Tanzquartier Wien und anderen Orten eine Auswahl von Arbeiten der KünstlerInnen zu sehen, die exemplarisch für die formsprachliche Vielfalt einer vibrierenden, sich im Dialog befindenden, lokal und international agierenden Tanz- und Performanceszene sind, die sich stets neu erfindet und definiert.

Mit: Paul Wenninger, Kabinett ad Co., Doris Uhlich, Amanda Piña, Daniel Zimmermann, Anna Mendelssohn, Simon Mayer, Agata Maszkiewicz, Liquid Loft, Chris Haring, An Ian Kaler, Philipp Gehmacher, Cie. Willi Dorner, Toxic Dreams, Yousi Wanunu, Stephanie Cumming, Alex Deutinger, Alexander Gottfarb, Milli Bitterli

Infos: www.tqw.at/de/events/feedback-...
Donaufestival 24.-26.4. und 30.4.- 2.5., Krems

www.donaufestival.at
6. Österreichisches Jeux Dramatiques Festival 30.04.-3.05.2015, Steiermark

„Selber Stroh zu Gold spinnen. Sich klein halten, bringt der Welt nichts!“
30. April bis 03. Mai 2015 | Bildungshaus Retzhof | Steiermark

Unter diesem Motto steht das diesjährige, sechste Jeux Dramatiques Festival.
Wie es uns gelingt, selber Stroh zu Gold zu spinnen, welche Ressourcen wir dazu brauchen und was wir dann mit dieser Kunst für Möglichkeiten haben, all dem wird in den einzelnen Workshops nachgegangen.

Anmeldung, Auskünfte und Informationen unter:
jeuxdramatiquesfestival.jimdo.com
festival@arge-jeux-dramatiques.at
Posthof Linz: Black Humour Festival 2.-28. Mai 2015
Posthof – Zeitkultur am Hafen – Posthofstrasse 43, 4020 Linz

Rabenschwarz wie die Nacht ist das Programm im Linzer Posthof bekanntlich im Mai. Wie der Geier kreist der morbide Humor heuer allerdings gar um so manchen Beitrag im Black Humour Festival, Ausgabe 2015.

Etwa um die Protagonisten der legendären ersten Schuberttheater-Produktion "Schlag sie tot!": Extra nach Linz verlegen die Wiener Nestroy-Preisträger Nikolaus Habjan und Simon Meusburger ihr bitterböses Figurentheater-Altersheim für die Festivaleröffnung am 2. Mai.

Auch schon etwas ab ist der Lack des Stars in der jüngsten Geschichte "The King" aus der Feder von Nevil Tranters Stuffed Puppet Theatre, zu sehen beim Finale am 28. Mai. Kann man seinen eigenen Ruhm überleben, und falls ja um welchen Preis? Die Antwort im fulminanten Spiel des australischen Puppenspiel-Magiers liefert der Klappmaul-Elvis höchst selbst.

Dazwischen: Ein hochdekorierter Münchner Polit-Kabarettist und Co-Besetzer der ZDF "Anstalt" mit seiner Sicht der Dinge (Max Uthoff "Gegendarstellung" am 3.5.), ein Narr zwischen Hamlet und Hitler in der Rolle seines Lebens (Hubsi Kramar in "Yorick stirbt" von Joachim J. Vötter am 13.5.) sowie drei neuerdings dem Geldadel verpflichtete, irrwitzige spanische Körperkomiker als Reich & Schön (Yllana "Brokers" am 21.5.).

Weitere Infos: www.posthof.at/index.php?id=25...
brut wien: SO WEIT SO BRUT & Gespräch Wie wir arbeiten wollen 6. bis 13. Mai 2015
6. Mai, 20 Uhr: "Wie wir arbeiten wollen" Ein Gespräch über die Arbeitsbedingungen in der freien Szene


Am 13. Mai ist es so weit: Die ersten acht Jahre brut sind vollbracht, das Staffelholz kann übergeben und das Koproduktionshaus noch einmal neu gedacht werden. Aber nicht ohne vorher alles auf den Tisch zu bringen, was brut in den letzten acht Jahren ausgemacht hat. Performances, Theater, Tanz, Konzerte, Clubs, Diskussionen, Workshops – unterschiedliche Formate und Inhalte sollten im brut immer ineinander greifen, sich verzahnen, vernetzen und gleichberechtigt zusammen existieren.
Das Finale bietet eine Plattform für die KünstlerInnen, die in den letzten Jahren eng mit brut verbunden waren und bringt an acht Tagen noch einmal die Diversität des brut-Programms und der Menschen, die das Gesicht des Hauses geprägt haben, zusammen.

PERFORMANCE EXTRAVAGANZA
Im Zentrum des Abschlussprogramms SO WEIT SO BRUT stehen drei großformatige Performance-Abende. In dichter Folge werden am 9., 12. und 13. Mai über 20 Einzelprojekte gezeigt, wobei das Spektrum von Performances, Tanz, Theater und Installationen bis hin zu Konzerten und Partys reicht. Zahlreiche KünstlerInnen, die das Programm von brut in den vergangenen acht Jahren geprägt haben, werden das brut im Künstlerhaus und das brut im Konzerthaus bespielen. Ein zusätzlicher Abend am 10. Mai ist einigen herausragenden Performances gewidmet, die so nicht wieder auf-geführt werden können und stattdessen als Videos mit Livekommentaren aus den besten Kritiken und Verrissen gezeigt werden.

Performances von und mit Magdalena Chowaniec & IDKLANG, Julius Deutschbauer/Ruth Głowacki/Arno Rußegger, FOURDUMMIES, God’s Entertainment, Florentina Holzinger/Vincent Riebeek, Joonas Lahtinen, Jan Machacek, Michikazu Matsune, Andrea Maurer, notfoundyet/Laia Fabre & Thomas Kasebacher, Zachary Oberzan, Frans Poelstra, Die Rabtaldirndln, Oleg Soulimenko/Jasmin Hoffer, Stefanie Sourial/Denice Bourbon, Anat Stainberg, Robert Steijn/Gabriela Hiti, SV DAMENKRAFT/Gustav/Sissy Boy Tomka, Theater im Bahnhof, Doris Uhlich, united sorry/Theater im Bahnhof Videos von und mit Michikazu Matsune, Zachary Oberzan, Die Rabtaldirndln, Oleg Soulimenko, Cezary Tomaszewski, Doris Uhlich


WIE WIR ARBEITEN WOLLEN
Da die Gründung von brut mit dem Auftrag der Theaterreform begann, ein international vernetztes Koproduktionshaus für die freie Szene zu entwickeln, ist der Beginn der Abschlusswoche einer Diskussion über die Arbeitsbedingungen in der freien Szene gewidmet.

Mit Angela Glechner (Szene Salzburg), Bettina Kogler (WUK), Dieter Boyer (MA7 Kulturabteilung der Stadt Wien), Gabrielle Cram (Tanzquartier), Katalin Erdödi (brut), Kira Kirsch (brut/steirischer herbst), Rio Rutzinger (ImPulsTanz), Thomas Frank (brut), Gerda Strobl (steirischer herbst/Die Rabtaldirndln)


DIE DREI VON DER KLANGSTELLE: BRUTTO/KLINGT.ORG/VELAK GALA

Wesentliche Impulse für die Produktionen der Performance-KünstlerInnen kamen in den letzten Jahren von den experimentellen Musikformaten der elektroakustischen VELAK Gala, der Online Plattform klingt.org und der cross-over Reihe BRUTTO. Für SO WEIT SO BRUT kuratieren die drei Formationen ein Programm aus Konzerten, Klangkunstinstallationen und Videoarbeiten.


VIVA COLLECTIVA: ATZGEREI, FEARLEADERS, MUSIKARBEITERINNENKAPELLE, SUBCHOR

Mit ihrem einzigartigen Design hat das Grafikkollektiv Atzgerei das Erscheinungsbild von brut entscheidend geprägt. Mit einer Best-of Ausstellung aus brut-Programmen und Plakaten feiert die Atzgerei bei SO WEIT SO BRUT ihr 10-jähriges Bestehen. Die MusikarbeiterInnenkapelle, die Fearleaders und der Subchor steuern performative und musikalische Einlagen bei.

Programm: www.brut-wien.at/programm/spie...
Homunculus Festival 7. bis 15. Mai 2015

„Österreich-Festspiel“ beim 24. Homunculus-Festival

Das 24. Internationale Figurentheaterfestival „Homunculus“ (vom 7. bis 15. Mai 2015) besinnt sich heuer auf seine österreichischen Wurzeln.

„Ein Heimspiel für die Österreicher“ nennt Intendant Pierre Schäfer (Theater Handgemenge, Berlin) das diesjährige Festival für „Puppen, Pointen und Poesie“, denn mehr als die Hälfte der Abende werden von österreichischen Produktionen bestritten.

Ein Jubiläum ...

Der Österreich-Schwerpunkt wird u.a. dem Anlass „250 Jahre Hohenems bei Österreich“ geschuldet. Vor 250 Jahren, im Jahr 1765, erfolgte die Übernahme der Grafschaft Hohenems durch Österreich. Kurz zuvor war der letzte Graf von Hohenems verstorben und die Erblinie der Emser Grafen damit erloschen.

...und ein modernes Festival

Bei der erstmaligen Durchführung des „Anima-Festivals“ im Rahmen von Homunculus werden zwei Tage lang Arbeiten von österreichischen Amateurpuppenspielern gezeigt. Diesen Österreichschwerpunkt realisiert Homunculus gemeinsam mit dem Vorarlberger Landesverband für Amateurtheater. Neben Beiträgen aus Oberösterreich, Niederösterreich und Wien finden damit auch Stücke des Puppentheaters Hard („Willi will weg“) oder des Lustenauer Marionettentheaters („Rumpelstilzchen“) Einzug in die Programmkonzeption.

Traurige Aktualität mit Zawrel

Mehr Aktualität als geplant erhält das Festival durch das vor kurzem verstorbene einstige Spiegelgrund-Opfer Friedrich Zawrel. Zawrel (85) trug als Zeitzeuge zur Aufarbeitung der Verbrechen in der einstigen Heil- und Pflegeanstalt „Am Steinhof“ bei und enttarnte den NS-Arzt Heinrich Gross. Das Schuberttheater Wien brachte Zawrels Geschichte 2012 als Puppenspiel „F. Zawrel - Erbbiologisch und sozial minderwertig“ auf die Bühne und ist heuer bei „Homunculus“ zu Gast.

Programm und Vorverkauf ab sofort online:
www.homunculus.info/programm.h...
Viertelfestival NÖ – Industrieviertel 2015 9. Mai - 9. August

Unter dem diesjährigen Festival-Motto „Durchbruch“ werden 60 Kunst- und Kulturprojekte – davon sind 11 Schulprojekte – umgesetzt.
 
Das diesjährige Festival-Motto lautet „DURCHBRUCH“: Es fordert dazu auf, sich mit dem Lebensraum Industrieviertel auseinanderzusetzen. Dieser Teil Niederösterreichs hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich, geprägt von einem rasanten Aufstieg als Technik- und Industriestandort und einem schleichenden Niedergang nach zwei Weltkriegen (nach 1945). Heute beheimatet das Viertel sowohl prosperierende Wirtschaftsräume als auch Gebiete mit unklaren Entwicklungsprognosen. Die Projekte sollen mit den Mitteln von Kunst und Kultur die aktuelle Position und seine Chancen und Risiken für die kommenden Jahre und Jahrzehnte bewerten. Haben die Region und ihre Menschen das Potential für eine positive Entwicklung, für einen „Durchbruch“ hin zu neuen Themenfeldern?
Vor diesem Hintergrund befassen sich viele Kunstschaffende mit der Bedeutung von Technik und den Folgen technischen Fortschritts. Auch der respektvolle Umgang mit Rohstoffen und menschlichen Ressourcen, Fragen ökologischer Energiegewinnung oder Aspekte regionaler Arbeits- und Wirtschaftsgeschichte werden thematisiert.

www.kulturvernetzung.at
www.viertelfestival-noe.at
Theater am Spittelberg: Sommerbühne 2015 2. Juni bis 30. September

Theater für junges Publikum, Kabarett bis hin zu Weltmusik.
Programm: www.theateramspittelberg.at/in...
tanz ist - Internationales Tanzfestival 11.-20. Juni, Dornbirn

„Gerade als wir angenommen haben, das alles 'gesagt' worden ist, was die Erneuerung von zeitgemäßem Tanz betrifft, kommt ein junger Choreograf wie James Wilton daher …“ (Grande Theatre Blackpool, David Upton) – er wird tanz ist eröffnen und gibt den Themenschwerpunkt vor: Die Erforschung der fragilen Natur unserer Existenz und den Willen zu überleben.

www.tanzist.at
ITs Festival Amsterdam 19-26 June 2015

ITs, International Festival Amsterdam showcases graduating performing artists from Dutch and international performing arts academies. At the end of the academic year, these up and coming artists present their graduation performances to an audience (including professionals). 8 days, more than 50 productions, a festival hart buzzing with graduates, audience, students, and professionals.

The next edition will take place 19 -26 June. As a theatre professional, you will receive an invitation with more information on the programme, and discount arrangements for international professionals in May, but this gives you the opportunity to already save the dates!

www.itsfestivalamsterdam.com
Festival theaterzeit: Freistadt in Oberösterreich 10.07-27.07.2015, Freistadt

Nach dem großen Erfolg von drei Jahren :kult: Das neue Mühlfestival und den dafür erhaltenen Auszeichnungen mit dem Großen Bühnenkunstpreis des Landes Oberösterreich sowie dem Bank
Austria Kunstpreis, legte das Team rund um Susanna Bihari und Ulf Dückelmann im Vorjahr den Schwerpunkt noch stärker auf die dramatische Kunst und nennt sich seit 2014 nun: Festival theaterzeit//Freistadt.

Das Ziel, zeitlose, relevante und sozialkritische Themen in neuartiger und ungewöhnlicher Weise auf die Bühne zu bringen, führt die Macher der theaterzeit nach den erfolgreichen, von Publikum und Kritik hochgelobten Produktionen „Die Dämonen“ (2013) und „Die Barbaren“ (2014) diesen Sommer zu der wohl berühmtesten Geschichte der Weltliteratur: Mit „Die Walpurgisnacht. Eine Faust-Saga.“, zeigt das Festival ein neues Theaterstück, das frei nach den Legenden und volkskulturellen Erzählungen zur Faust-Figur, nach verschiedenen Dramen und Romanvorlagen von Marlowe, Goethe, Bulgakow u.a. erarbeitet wird. Regisseur und Autor Ulf Dückelmann erzählt dabei eine etwas andere Geschichte über die Liebe, das Streben nach Erkenntnis und einen teuflischen Pakt.

Wurde mit der Inszenierung Die Barbaren, (frei nach Shakespeares Titus Andronicus) im vergangenen Sommer die Angst vor Fremdheit und Krieg thematisiert und das Publikum mit der Aktualität vom Ukraine-Konflikt bis hin zum IS-Terror schockiert, möchte Dückelmann sich bei der diesjährigen Theaterinszenierung verstärkt mit der menschlichen Tiefenpsychologie und grundlegenden philosophischen Fragen der Menschheit auseinandersetzen. Die Walpurgisnacht bildet den Schlussakt einer Trilogie, welche mit Dostojewskijs Dämonen ihren Anfang hatte.

Ein weiteres Highlight am Programm ist das neue Moviecal Elvis`Himmelfahrt. Hier wird ein eigens für theaterzeit produzierter Spielfilm direkt in das Konzept eines „Live-Konzerts“ eingebaut. Die Handlung erzählt von einem Mann, der überzeugt davon ist, Elvis Presley zu sein – und auf den personifizierten Tod trifft. Die Zusammenkunft der beiden ist der Beginn einer Reise in unbekannte und surreale Welten. Elvis`Himmelfahrt ist die Fortsetzung der umjubelten Kult-Produktion Elvis im Wunderland, bei der das Publikum bereits mit dem in einer tiefen Midlifecrisis steckenden Elvis Presley (alias Rudi Hofer) mitlitt, der nach seinem „offiziellen“ Tod heimlich im Mühlviertel untergetaucht war, um dort jahrelang ein Leben jenseits der Öffentlichkeit als Versicherungsmakler und braver Familienvater zu führen.

Einen künstlerisch vielfältigen, literarisch und kulinarisch reichhaltigen Abend über das Leben und die Sorgen von Menschen rund um das Thema Bier bietet der Programmpunkt Goldene Zeiten - In jedem Glas Bier liegt die Erfahrung unzähliger Generationen. An drei Abenden präsentiert das Festival-Ensemble spannende Szenen, inbrünstige Gedichte und schräge Monologe von der Antike bis heute, von kafkaesken Situationen bis zu Stammtischgesprächen, von Felicia Zeller bis Ingeborg Bachmann und regionalen oberösterreichischen Autoren und Autorinnen.

Alle Infos zum Programm: www.theaterzeit.at
Messehalle Freistadt, Am Stieranger 8, 4240 Freistadt
tickets@theaterzeit.at
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